Sonderforschungsbereich 950

Manuskriptkulturen in Asien, Afrika und Europa


01/2016manuskript des monats

Lang lebe der König (und seine Manuskripte)!
Eine Geschichte von Macht und Ritualen aus dem mittelalterlichen Kathmandu


Hölzerner Vorderdeckel von NAK 1-1075 mit Szenen der liṅga-Anbetung

Alte Sanskrit-Manuskripte enthalten mitunter Hinweise auf ihre Herstellung, verraten uns aber nur selten etwas über ihre spätere Verwendung. Auch wenn es nicht immer ganz einfach ist, in solchen Manuskripten Informationen über ihre Geschichte zu finden, trägt ein genauerer Blick manchmal doch dazu bei, etwas über ihr Schicksal zu erfahren. Ein mittelalterliches Manuskript aus dem Nationalarchiv Kathmandu, das deutlich sichtbare Spuren seiner jahrhundertelangen Verwendung trägt, ist ein gutes Beispiel dafür. Was genau verrät es uns über sein langes Leben nach seiner Niederschrift?

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aktuelles

Neue Petra Kappert Fellows im August 2016

Prof. Dr. Malachi Beit-Arié ist emeritierter Professor für Kodikologie und Paläographie an der Hebrew University of Jerusalem. Zu seinen Forschungsgebieten gehören mittelalterliche hebräische Kodikologie, Paläographie und die Überlieferung hebräischer Texte im Mittelalter. Professor Beit-Arié ist außerdem Gründer und Leiter von SfarData, einer kodikologischen Datenbank für mittelalterliche hebräische Manuskripte.
Dr. Nurit Pasternak ist Wissenschaftlerin im Hebrew Paleography Project an der Hebrew University of Jerusalem. Ihre Forschungsgebiete sind unter anderen hebräische Kodikologie, das Judentum in der italienischen Renaissance und Buchzensur.
Die Fellwos werden bis Ende September 2016 am SFB bleiben.


Universität Hamburg verleiht Dr. Cécile Michel den Titel „Professorin“

Der Assyriologin Dr. Cécile Michel vom Centre national de la recherche scientifique (CNRS), auswärtiges Mitglied des SFB, wurde im Juli von der Universität Hamburg der akademische Titel „Professorin“ verliehen. Sie wird im Wintersemster 2016/17 ihre Lehrtätigkeit aufnehmen. Der SFB gratuliert und freut sich über noch engere Zusammenarbeit!


Neuer Band in der Reihe 'Studies in Manuscript Cultures'

Unter dem Titel „Tracing Manuscripts in Time and Space through Paratexts” ist Band 7 aus der Reihe Studies in Manuscript Cultures bei de Gruyter erschienen. In dem Band, herausgegeben von Giovanni Ciotti und Hang Lin, untersuchen die Autoren Paratexte in Manuskripten aus Asien, Afrika und Europa und zeigen deren Bedeutung für das Verständnis der Entstehung, der Überlieferung, des Gebrauchs und der Rezeption der Manuskripte. Der vorliegende Band 7 ist der vierte aus der Reihe, der als Open Acess verfügbar ist.
Details und eBook


Neue Ausgabe von „manuscript cultures“

Nummer 8 der Open-Access-Zeitschrift manuscript cultures ist soeben erschienen. Das PDF steht zum kostenlosen Download bereit. In dieser Ausgabe gibt es neben Artikeln zu Manuskriptkulturen aus China, Indien, Georgien, dem Nahen Osten und Europa auch einen naturwissenschaftlichen Beitrag zur Manuskriptforschung.


termine

26. September 2016 | Konferenz
Comparative Oriental Manuscript Studies:
Looking back - Looking ahead


Weitere Informationen und Anmeldung
Asien-Afrika-Institut (AAI), Edmund-Siemers-Allee 1 (Ost), Rm 221


27. September - 1. Oktober 2016 | Workshop
Summer School in Ethiopian and
Eritrean Manuscript Studies


Weitere Informationen
Hiob Ludolf Zentrum, Alsterterrasse 1


9. - 12. November 2016 | Konferenz
The Emergence of Multiple-Text Manuscripts

CSMC, Warburgstraße 26


14. - 15. November 2016 | Workshop
The Himalayan Paper: History, Identification and Trade

Weitere Informationen und Anmeldung
CSMC, Warburgstraße 26


17. November 2016, 18 Uhr | Vortrag
Prof. Dr. Ronald Suleski
Suffolk University Boston
TBA
CSMC, Warburgstraße 26, Raum 0001


8. Dezember 2016, 18 Uhr | Vortrag
Prof. Dr. Inga Mai Groote
Universität Heidelberg
TBA
CSMC, Warburgstraße 26, Raum 0001


15. Dezember 2016, 18 Uhr | Vortrag
Ilse Sturkenboom, M.A.
University of St Andrews
The Divān of Sultan Aḥmad Jalāʾir (d. 1410) and the Re-Appreciation of Chinese-Style Design in Persian Manuscripts
CSMC, Warburgstraße 26, Raum 0001